Gotteslob-Anhang für das Untereichsfeld

Pünktlich zur Großen Wallfahrt auf den Höherberg am Sonntag, 12. Juli, ist es so weit: Der Anhang zum Gotteslob mit Liedern und Gebeten für das Untereichsfeld erscheint.

 

„Unsere Lieder sind sonst weg“, begründet Pfarrer Matthias Kaminski aus Gieboldehausen das nun erfolgreich abgeschlossene Vorhaben, dem Ende 2013 neu erschienenen Gotteslob einen regionalen Anhang beizufügen.

Auf 48 Seiten sind Bittgesänge sowie die traditionellen Lieder aller Wallfahrtsorte des Dekanats Untereichsfeld versammelt. Außerdem wurde die Kreuzwegandacht aus dem alten Gotteslob übernommen. „Es gab auch schon früher einen Anhang, der wurde im alten Dekanat Gieboldehausen-Lindau erstellt“, erklärt Kaminski. Einige der Lieder des alten Anhangs haben es in das neue Gotteslob geschafft, daher wurde auch ein neuer Eichsfeld-Anhang nötig. Als Pfarrer der Gemeinde in Gieboldehausen fühlt sich Kaminski dem Anliegen verpflichtet und hat die Redaktion übernommen. Unterstützt wurde er bei der Auswahl von Organist Werner Gatzemeier aus Rhumspringe und Regionalkantor Paul Heggemann aus Duderstadt.

Ursprünglich sollte das Heft auf Dünndruckpapier schon 2014 erscheinen. Erst verzögerten sich die redaktionellen Arbeiten, „dann kippelte das Projekt, weil die beauftragte Druckerei in Freiburg insolvent wurde“, sagt Wolfgang Hußmann, der als Leiter der Medienstelle des Bistums die Produktion organisierte. Dünndruckpapier zu klammern sei schwierig, „die Gefahr ist groß, dass das Papier dabei reißt“, sagt Hußmann. Nach längerer Suche sei es aber geglückt, eine neue Druckerei zu finden.

Von den Pfarreien im Untereichsfeld wurde eine Auflage von 10.000 Exemplaren bestellt, die nun in den Pfarrbüros für 2, 50 Euro verkauft wird. Auch bei der Großen Wallfahrt werden die Hefte angeboten. Der Anhang ist an die Größe und das Erscheinungsbild des neuen Gotteslobes angepasst. Versehen ist das kleine Heftchen mit einem Klebestreifen und kann so in das eigene Gesangbuch eingeklebt werden.