Traumreise nach Indien

Ein Reisebericht von der 14-tägigen Studien- und Erlebnisreise auf den indischen Subkontinent

Unter dem Motto „Die Juwelen Indiens entdecken“ begaben sich Anfang des Jahres 23 Personen aus dem Eichsfeld und Umgebung auf eine 14-tägige Studien- und Erlebnisreise auf den indischen Subkontinent.

 

Initiiert und organisiert wurde die Reise von Pater Cherian aus Seulingen und Günter Goldmann aus Seeburg. Von Hamburg ging der Flug über Dubai in die indische Hauptstadt Delhi und führte dann weiter über Agra, Jaipur, Mumbai, mit Zwischenflügen in den Süden des Landes, nach Kerala, der Heimat Pater Cherians, bis an die Südspitze Indiens.

Beeindruckend waren die kunstvoll ausgestalteten Tempelanlagen, die zauberhaften Paläste der Maharadschas und die gewaltigen Festungsanlagen der Mogulkaiser. Bedrückend war jedoch die Lebensweise und Armut großer Teile der 1,3 Milliarden Menschen auf dem Lande und in den Slums der Millionenstädte, das Verkehrschaos in den Städten und der Unrat an den Straßen. Trotz dieser Lebensumstände wurden die Mitreisenden immer wieder von der Freundlichkeit und Kontaktfreudigkeit der Inder überrascht und wurden oft zu gemeinsamen Fotos eingeladen.

Höhepunkte der Reise waren sicher eine abenteuerliche Rikschafahrt durch die engen Gassen Alt-Delhis mit ihrem orientalischen Treiben, der Besuch des weltberühmten Grabmals Taj Mahal in Agra, der Elefantenritt hinauf zum Fort Amber, die Tagesfahrt mit einem Hausboot, vorbei an Palmenhainen und Reisfeldern auf den Backwaters in Kerala und der Besuch der Wallfahrtsstätte der Heiligen Alphonsa, der ersten indischen Heiligen.

Zum Ausklang der Reise konnten die Mitreisenden am herrlichen Sandstrand Südindiens das Erlebte Revue passieren lassen oder sich bei über 30 Grad in die Brandung des Arabischen Meeres stürzen.

Von Trivandrum, der Hauptstadt Keralas, ging es wieder über Dubai zurück nach Hamburg, wo nach dem Kulturschock Indiens die Reisenden vom Kälteschock empfangen wurden. Der IC und ein Bus brachten die Teilnehmer spät am Abend in die Heimat zurück. Für sie alle war diese Reise ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis.

Text: Klaus Freiberg 

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